23 Mai

Zur 3. „forum generale on tour“ – Veranstaltung in diesem Semester lud der Freundeskreis am Donnerstag, den 19.05.2016, zum Besuch des Chinesischen Gartens in den Luisenpark.

Begonnen wurde mit einer Tasse Tee, die auf traditionelle chinesische Art in dem abseits gelegenen Teehaus im Luisenpark genossen werden konnte. Diese Abgeschiedenheit des Chinesischen Gartens erleichtert es, das Teetrinken zu genießen und bei dem Plätschern des Wassers zu entspannen.

Er wurde 2001 angelegt und komplett durch Spenden von Unternehmen der Region als auch von Privatpersonen finanziert. Ein Chinesisches Teehaus ist dafür da, in der Mittagspause kurz zu entspannen, ein Meeting in einem ruhigen Rahmen mit einer Tasse Tee oder wie die Besitzerin sagt: „ Wie Meditation ohne meditierten“.

Der Garten folgt den Lehren von Feng Shui. Überall fließt Wasser, Zick-Zack Brücken sollen die bösen Geister fernhalten. Dass sich Tradition und gelebter Alltag nicht immer vereinbaren lassen, zeigt sich an den Türschwellen. Diese dienen ebenfalls dem Schutz vor bösen Geistern, mussten aber aufgrund der Sturzgefahr wieder entfernt werden. Dieser Aberglaube spiegelt sich auch auf vielfältige Weise in der chinesischen Bauart wieder. In den Alltag einbauen kann man aber vor allem den Grundsatz von Feng Shui, „es anzunehmen, dass das Leben wie das Wasser nicht gerade verläuft. Man muss immer wieder einen neuen Weg finden, dann findet man auch sein Ziel.“