29 Feb

Am 11. Februar beherbergte die DHBW Mannheim zum zweiten Mal eine Vorlesung für Kinder im Alter von 6-12 Jahren, diesmal unter dem Thema „Streiten will gelernt sein – wozu brauchen wir Regeln?“.

Organisatorin Prof. Dr. Julia Hansch ist begeistert, denn „am Ende der Veranstaltung haben alle Kinder gestrahlt“ erzählt sie. Obwohl auch immer wieder ein Blick in die Gesetzbücher geworfen wurde, hatten die Junior-Studierenden keine Langeweile. „Viele Kinder haben eigene Geschichten und Erfahrungen miteingebracht und die Vorlesung somit lebendig gestaltet“ sagt Frau Hansch. An das Thema herangeführt wurden die Kinder von Juristin Prof. Dr. Michaela Boll anhand von Max und Moritz. Denn diese beiden setzen sich bei ihren Streichen über einige Regeln und Gesetze hinweg.
64 Schüler hatten beschlossen, ihr Klassenzimmer während der Ferien gegen einen Vorlesungssaal einzutauschen. Sogar eine ganze Schulklasse und einige Kinder der Ferienbetreuung Weinheim waren zu Gast.
Ziel der Veranstaltung war es, auch schon bei den Jüngsten das Interesse an komplexen, spannenden Themen sowie einer wissenschaftlichen Herangehensweise zu wecken. Dies scheint funktioniert zu haben, denn auch nach der Vorlesung diskutierten die Kinder noch über Fragen wie „warum ist ein Streit zwischen Erwachsenen so schwer zu lösen?“ und jeder hat sein eigenes Exemplar des Grundgesetzes mit nach Hause genommen.

Der Freundeskreis der DHBW Mannheim unterstützt dieses zukunftsorientierte Projekt, um weiterhin Kindern alle Bildungsschichten einen frühen Einblick in spätere Berufschancen ermöglichen zu können.