29 Feb

Wie lagere ich am besten Karotten, damit sie nicht verfaulen? Wie kann ich Blinde bei dem Sortieren ihrer Socken unterstützen, was hält die Welt im Innersten zusammen? Diesen und viele weiteren Fragen stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vorfeld des diesjährigen „Jugend forscht Nordbaden“ Wettbewerbs.

81 junge Menschen aus 18 verschiedenen Schulen sowie einer Uni präsentierten 35 tolle Projekte am 18. und 19. Februar an der DHBW Mannheim. Einige der Projekte waren eher praktischer andere eher theoretischer Natur. Eines hatten sie jedoch alle gemeinsam, sie zeigten die Neugier der jungen Menschen. Die Schülerinnen und Schüler stellten sichtlich aufgeregt, aber auch mit Stolz, am ersten Tag der Jury ihre Projekte vor. Die Jury, bestehend aus Professoren, Lehrern und Experten aus den Fachbereichen, kürte die besten Projekte aus den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Geo- und Raumwissenschaften, Physik und Technik sowohl in dem Wettbewerb „Jugend forscht“ (ab 15 Jahren) als auch bei „Schüler experimentieren“(elf bis 14 Jahre).
Zahlreiche Gäste durften am darauffolgenden Tag die Aufbauten und Arbeiten der angehenden Forscherinnen und Forscher bestaunen. Florian Krug punktete mit seinem Projekt „Titrieren am laufenden Band!“, dass ihm zum 1. Platz im Fach Technik der Sparte „Jugend forscht“ verhalf. Über die Arbeit „Was die Welt im Innersten zusammenhält“ von Federico Burisch, in der er die Kräfte des Magnetismus und der atomaren Elektrostatik untersuchte, staunten selbst studierte Physiker nicht schlecht. Der 13-Jährige erzielte den 1.Platz bei „Schüler experimentieren“ im Fach Physik.

Der Freundeskreis der DHBW Mannheim ermöglicht die Umsetzung dieses Wettbewerbs, der motivierten und interessierten Jungforscher eine Möglichkeit bietet, ihr Können unter Beweis zu stellen.